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ARTPRESS ist eine auf die Vermittlung
von bildender Kunst spezialisierte
Agentur für Galerien, Institutionen,
Ausstellungsprojekte und Sammlungen.

Die Landschaft als Seelenbild

Künstlergespräch mit Emanuel Raab und Luminita Sabau, Sonntag, 5. Februar 2012 um 14 Uhr, Alfred Ehrhardt Stiftung, Auguststr. 75, 10117 Berlin


Anlässlich der Ausstellung „Emanuel Raab – Winterwald“ findet am 5. Februar 2012 um 14 Uhr ein Künstlergespräch zwischen Emanuel Raab und Luminita Sabau statt.
Luminita Sabau, langjährige Leiterin der Kunstsammlung der DZ Bank, Frankfurt am Main, wird mit Emanuel Raab über den Entstehungsprozess seiner Winterwald-Serie sprechen und dabei die Rolle der Landschaft als emotionaler Raum, besonders in seiner mystischen, symbolischen und spirituellen Ausprägung, näher beleuchten. Kultur- sowie kunsthistorische Entwicklungen werden ebenso zur Sprache kommen wie auch aktuelle Fragestellungen und Tendenzen der Landschaftsdarstellung in der Fotografie.
Die stillen, fast monochromen und nahezu abstrakten Fotoarbeiten der Serie Winterwald von Emanuel Raab zeigen den Formenreichtum eines Naturraumes, der sich erst im
winterlichen Erscheinungsbild offenbart. Ein Gewirr aus wild wuchernden Ästen und Zweigen fügt sich zu einem Muster, das sich wie Haargeflecht oder Spinnweben über die
dahinter liegende Waldlandschaft spannt. Bei aller Sachlichkeit dringt in den subtil komponierten Waldbildern eine romantisch geprägte Auffassung von Natur durch.
Emanuel Raabs Bilder einer scheinbar undurchdringlichen Natur sind der Wirklichkeit entrückt und voller Geheimnis.

Eintritt frei
Laufzeit der Ausstellung: 21. Januar – 29. April 2012
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 18 Uhr; Do 11 – 21 Uhr

Bild: Emanuel Raab, Winterwald # 24, 2008, Fine Art Pigment Print, 45 x 60 cm, © The Artist


Gerhard Richter – Editionen 1965–2011

Presserundgang: Freitag, 10. Februar 2012, 13–16 Uhr, me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht, Auguststraße 68, 10117 Berlin


Vom 12. Februar 2012 bis 13. Mai 2012 präsentiert der me Collectors Room Berlin die Ausstellung Gerhard Richter – Editionen 1965-2011. Gerhard Richter gilt international als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten deutschen Künstler der Gegenwart. Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist die weltweit wohl einzige Privatsammlung, die annähernd alle Editionen Gerhard Richters von 1965 bis 2011 umfasst. Parallel zur Retrospektive der Ölgemälde Richters in der Neuen Nationalgalerie anlässlich seines 80. Geburtstags wird somit die einmalige Möglichkeit geboten, in Berlin gleichzeitig auch das vielseitige Oeuvre seiner Auflagenwerke in den Blick zu nehmen.

Open Sunday am 12. Februar 2012, 12 - 18 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: 12. Januar – 13. Mai 2012
Öffnungszeiten: Di–So  12–18 Uhr
www.me-berlin.com

Bild: Kerze II, 1989, © Gerhard Richter, 2011, Foto: Jana Ebert


Chloe Piene – Eiserne Frau

Künstlergespräch mit Chloe Piene und Ellen Blumenstein: Freitag, 24. Februar 2012, 19 Uhr, Galerie Barbara Thumm, Markgrafenstraße 68, 10969 Berlin


Chloe Piene ist bekannt für ein großes Spektrum an Arbeiten, nicht nur in Bezug auf die Wahl des Mediums wie Zeichnung, Skulptur, Film oder Video, sondern auch in Bezug auf ihre Assoziationsräume. Als Piene die Wachsskulpturen des Künstlers Medardo Rosso (1858-1928) für sich entdeckte, erinnerten sie diese an archäologische Ruinen und an Grabstätten von Königsfamilien, wie sie in Irland und über Europa verteilt zu finden sind. Eisen war ein heiliges Material, das nur von Schmieden bearbeitet werden durfte, die einen hohen Rang und eine Art magischen Status innehatten. Diese Entdeckung gepaart mit Impressionen von Folterinstrumenten aus Eisen und mittelalterlichen Bräuchen, inspirierten Piene zu skulpturalen Arbeiten aus den Materialien Wachs, Gips, Plastiline und Eisen.

Bild: Chloe Piene, Eiserne Frau, 2012, Wachs, Eisen, Holz, Gips/ Wax, Iron, Wood, Plaster, max. 140 x 195 x 318 cm, Courtesy: Die Künstlerin und Galerie Barbara Thumm, Photo: Jens Ziehe

Laufzeit der Ausstellung: 14. Januar – 3. März 2012
Öffnungszeiten: Di–Sa  11–18 Uhr
www.bthumm.de


Ai Weiwei in New York – Fotografien 1983-1993

Bis Sonntag, 18. März 2012, Martin-Gropius-Bau, Niederkirchner Strasse 7, 10963 Berlin


Der Martin-Gropius-Bau zeigt erstmals in Deutschland über 220 Fotografien aus jener Zeit, die der chinesische Künstler Ai Weiwei von 1983 bis 1993 in New York verbrachte. Für den jungen Ai, geboren 1957, war der lange Aufenthalt in den USA stilprägend für seine gesamte künstlerische Laufbahn. Die Auswahl der Fotografien wurde von Ai Weiwei selbst vorgenommen. Sie fügen sich zu einer eigenen Installation zusammen, die auch die persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Eindrücke des Künstlers Ai Weiwei nachzeichnet.

Foto: Ai Dan and Ai Weiwei, 1987, 8x10 cm, Inkjet on Fantac Innova Ultra Smooth Gloss, © Ai Weiwei; Courtesy of Three Shadows Photography Art Center

Laufzeit der Ausstellung: noch bis 18. März 2012
Öffnungszeiten: Mi–Mo  10–19 Uhr, Di geschlossen
www.berlinerfestspiele.de